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Sitz · Schloss Wylihof · Luterbach · Schweiz
Die Allee am Wylihof im Herbst

Wo und wie das CIFA-System angewendet wird

Geltungsbereiche

Die Geltungsbereiche — im System als Application Areas geführt — ordnen unterschiedliche institutionelle Kontexte innerhalb der kosmetischen und ästhetischen Professionen und machen transparent, wo und wie das CIFA-System angewendet wird.

Sie verfolgen drei Ziele: Vergleichbarkeit zwischen unterschiedlichen institutionellen Rahmenbedingungen, Klarheit über Anforderungen und Bewertungsfokus je Bereich, und Anschlussfähigkeit an nationale Strukturen.

Die Geltungsbereiche sind keine Branchenkategorien.
Sie sind ein Ordnungsprinzip innerhalb der Zertifizierung.

Die drei Geltungsbereiche

Jede Organisation wird genau einem Bereich zugeordnet. Danach richtet sich, welche strukturellen Aspekte im Vordergrund stehen.

Professional Practices

Kosmetikstudio · professionelle Praxisstrukturen

Institutionelle Einordnung von Praxis- und Dienstleistungsstrukturen, die professionelle Leistungen erbringen und dabei Verantwortung für Qualität, Prozesse und ethisches Handeln tragen. Bewertet wird nicht die einzelne Behandlung, sondern die Praxisstruktur als Ganzes.

Educational Institutions

Schulbetrieb · Bildungsinstitutionen

Institutionelle Einordnung von Bildungs- und Ausbildungsstrukturen, die Qualifikationen im Bereich Kosmetik und Ästhetik vermitteln. Im Mittelpunkt stehen Bildungs- und Qualifikationsstrukturen, nicht einzelne Lehrangebote.

Industry & Enterprises

Unternehmen · industrielle und wirtschaftliche Organisationen

Institutionelle Einordnung von Unternehmen und Organisationen mit Bezug zur Branche — insbesondere im Hinblick auf Qualität, Verantwortung und den Umgang mit Standards und regulatorischen Anforderungen.

Bewertungsfokus je Bereich

Die Zertifizierung erfolgt in jedem Geltungsbereich nach denselben Grundprinzipien, aber mit bereichsspezifischem Fokus. Betrachtet werden je nach Bereich unterschiedlich gewichtet:

  • organisatorische und rechtliche Struktur
  • Governance- und Entscheidungsprozesse
  • Qualitätssicherung und Standards
  • Bildungs- und Qualifikationsstrukturen
  • ethische Leitlinien und Integrität

Damit ist eine differenzierte und faire Einordnung möglich, ohne allen dasselbe Einheitsmodell aufzuzwingen.